Was kostet eine Zahnspange für Kinder wirklich?
Bei einer medizinisch notwendigen Behandlung (ab KIG 3) trägt die gesetzliche Krankenkasse die Regelversorgung. Es fällt zunächst ein Eigenanteil von 20 % an, der nach erfolgreichem Abschluss zurückerstattet wird. Zusätzliche Wahlleistungen sind privat und variieren.
Die Kostenfrage beschäftigt Eltern verständlicherweise sehr. Die Antwort hängt vor allem davon ab, ob eine medizinische Notwendigkeit vorliegt — und von den Zusatzleistungen, die Sie wählen.
Die Regelversorgung über die Kasse
Liegt mindestens KIG 3 vor, übernimmt die gesetzliche Krankenkasse die Kosten der Regelversorgung. Diese umfasst eine fachgerechte, wirksame Behandlung der Fehlstellung.
Der Eigenanteil und die Rückerstattung
20 % Eigenanteil, die Sie zunächst selbst tragen — ab dem zweiten Kind in Behandlung nur noch 10 %. Nach planmäßigem, erfolgreichem Abschluss erhalten Sie diesen Betrag vollständig zurück.
Private Zusatzleistungen
Darüber hinaus gibt es Wahlleistungen wie besonders unauffällige Brackets oder bestimmte Aligner-Systeme. Diese sind private Leistungen, deren Kosten je nach Umfang unterschiedlich ausfallen. Wir erstellen Ihnen vorab einen transparenten Heil- und Kostenplan.
Grundlage der Kostenübernahme ist die KIG-Einstufung — und selbst getragene Kosten lassen sich unter Umständen steuerlich absetzen.
Häufige Fragen
Bekomme ich wirklich den kompletten Eigenanteil zurück?
Warum kostet die eine Zahnspange mehr als die andere?
Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt nicht die persönliche Untersuchung und Beratung in unserer Praxis.
Ihren Fall & Ihre Kosten klären
Jeder Befund ist anders. In einem ersten Termin stufen wir ein und erklären transparent, welche Kosten die Kasse trägt und welche nicht.